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Das Organigramm als Risiko-Cockpit bei der VKB

Ingentis Success Story

 

V

Ziele und Anforderungen

  • Abbildung von Risiko-Kennzahlen im Organigramm
  • Visualisierung des HR-Risikoprozesses
  • Identifikation von Risikostellen
  • Anzeige von Maßnahmen im Organigramm
Z

Überzeugende Ergebnisse

  • Tagesaktuelles Risiko-Cockpit
  • Abbildung der Risikobereiche im Organigramm
  • Mitarbeiterlisten mit Details
  • Vergleich verschiedener Unternehmensbereiche möglich
  • Vollautomatische Datenübernahme aus PeopleSoft und Excel

Unbesetzte Schlüsselpositionen können einen erheblichen Schaden im Unternehmen anrichten. Die Versicherungskammer Bayern setzt deshalb auf ein übersichtliches Risiko-Cockpit, das folgende Fragen beantwortet: Wie viele Risikostellen hat eine Abteilung? Wie lässt sich das Risiko reduzieren? Welche Maßnahmen sind dafür notwendig und wurden bereits durchgeführt? Der Versicherungskonzern bildet mit dem Ingentis org.manager seine Risikoinformationen direkt im Organigramm ab und identifiziert so systematisch die Risiken von Schlüsselpositionen. Auch Maßnahmen zur Knowhow-Sicherung und deren Bearbeitungsstand werden angezeigt. Personaler können dadurch schnell erkennen, wo Personalressourcen intensiviert werden müssen. Das Gesamtverständnis von Risiko im Unternehmen wird erheblich gesteigert. Die Vorteile des Risiko-Cockpits: Transparenz, Planungssicherheit und strukturierteres Arbeiten.

Über die Versicherungskammer Bayern

Mit 15 Versicherungsunternehmen und drei starken Regionalmarken (Versicherungskammer Bayern, SAARLAND Versicherungen, Feuersozietät Berlin Brandenburg) ist der Konzern VKB der „Versicherer der Regionen“.

(Stand der Zahlen ist der Implementierungszeitpunkt)

Die Anforderungen

Seit 2006 bildet die Versicherungskammer Bayern mit dem Ingentis org.manager Informationen von rund 7.500 Mitarbeitern im Organigramm ab. Nun sollten RisikoKennzahlen im Organigramm angezeigt werden, um so den HR-Risikoprozess zu visualisieren. Es galt, das Verlustrisiko von Mitarbeitern innerhalb verschiedener Altersstufen abzubilden, potenzielle Risikostellen zu identifizieren und Maßnahmen im Organigramm anzuzeigen. Das Konzept des Risiko-Cockpits kam von Nova. Personalentwicklung aus Dortmund. Das Ingentis Partnerunternehmen hatte bei der Versicherungskammer Bayern das Risikomanagement etabliert und wollte nun die Informationen im Ingentis org.manager abbilden.

 

Die Lösung

Zunächst wurde die Abbildung passender Risiko-Kennzahlen im Organigramm geplant. Als Datengrundlage dient das HR-System PeopleSoft und Excel-Listen, in welche die Führungskräfte regelmäßig Risikoinformationen einpflegen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein tagesaktuelles Risiko-Cockpit sorgt für mehr Transparenz, Planungssicherheit und strukturierteres Arbeiten.

Der Ingentis org.manager bildet die Risiko-Kennzahlen, wie beispielsweise die Anzahl von Risikostellen, kumuliert im Organigramm ab. Verschiedene Unternehmensbereiche lassen sich so miteinander vergleichen. In einer Mitarbeiterliste unterhalb des Organigramms werden der Mitarbeitername, das voraussichtliche Austrittsdatum, der Risikotyp und die Risikostelle (ja/nein) eingeblendet.

org.manager Versicherungskammer Bayern: Beispiel für Mitarbeiterliste

Folgender Risikoprozess wurde ins Organigramm integriert:

 

1. Risikoidentifikation
Im Bereich der Risikoidentifikation können Personaler die Anzahl von Risikostellen einsehen. Dafür bewerteten Führungskräfte zuvor Schlüsselpositionen anhand von Risikokriterien. Beispiele für Risikokriterien sind der Verlust an spezifischem Fach- und Erfahrungswissen, qualitative Beeinträchtigungen oder negative Einflüsse auf die Kundenzufriedenheit.

2. Risikoanalyse
In diesem Risikobereich werden Stellen- und Mitarbeiterinformationen gekoppelt und Risikoklassen abgebildet. Folgende Fragen werden beim Blick ins Organigramm beantwortet:

  • Wie viele potenzielle Risiko-Mitarbeiter gibt es und wann werden diese das Unternehmen verlassen?
  • Wo liegen davon unabhängige Risikofaktoren, wie beispielsweise das Abwerben oder der Wechsel von Mitarbeitern?
  • Für welche Stelle gibt es keinen Stellvertreter?

3. Risikohandhabung
Ziel der Risikohandhabung ist es, Risikostellen und Kopfmonopole zu reduzieren. Hier wird die Frage beantwortet, für wie viele und welche Mitarbeiter Knowhow-sichernde Maßnahmen relevant sind. Es wird angezeigt, ob ein Wissenstransfer, Führungskräfteinterview oder andere Maßnahmen zur Know-how- und Wissenssicherung notwendig sind. Im Führungskräfteinterview schätzt die Führungskraft unverzichtbares Know-how seiner Mitarbeiter ein. Darüber hinaus wird abgebildet, ob die Maßnahmen im Rahmen der Risikohandhabung auch durchgeführt wurden und wirksam waren. Personaler können zudem überprüfen, wie viele Transferprozesse aktuell im Unternehmen laufen.

org.manager Success Story Versicherungskammer Bayern: Beispiel für Risikobereiche

Ausblick

Mit der Einführung der neuen Ingentis org.manager Version werden die abgebildeten Risikobereiche des HR-Risikoprozesses mit weiteren Informationen ausgestattet, die sich per Dropdown ansteuern lassen. So wird das HR-Risiko-Cockpit noch kompakter und flexibler navigierbar. Weiteres Highlight: die Führungskräfteinterviews sind zukünftig direkt mit den Ergebnissen verlinkt. Personaler können diese schnell und einfach über das Risiko-Cockpit aufrufen.

org.manager Success Story Versicherungskammer Bayern_Logo

Produkt: org.manager

Datenquelle: PeopleSoft, Excel

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„Mit der intuitiven Bedienung des Ingentis org.managers können wir uns sehr schnell auch in größeren Risiko-Organigrammen bewegen. Die Know-how-Risikolage erschließt sich auf einen Blick.“
Andreas Pfahl, Abteilungsleiter Personalbetreuung 1PA01, Versicherungskammer Bayern