Organizational Performance Report 2026

Was Organisationen wirklich leistungsfähig macht

Neue Studie mit über 1.200 Befragten in Deutschland und den USA: Wie Unternehmen heute aufgestellt sind und warum viele ihr volles Potenzial verschenken.

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Organizational Performance ist kein Soft Topic – sondern Ihr stärkster Hebel

Viele Unternehmen investieren in Talente, Technologien und Prozesse und übersehen dabei den entscheidenden Faktor: die Organisation selbst. Dabei zeigt unser Organizational Performance Report 2026 klar: Strukturen, Transparenz und datenbasierte Entscheidungen haben einen messbaren Einfluss auf Produktivität, Innovation und Geschäftserfolg.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Stephan Fischer, Direktor des Instituts für Personalforschung an der Hochschule Pforzheim, haben wir erstmals systematisch untersucht, was Organisationen wirklich leistungsfähig macht und wo Unternehmen heute stehen. Grundlage ist eine breit angelegte Studie mit über 1.200 Erwerbstätigen aus Deutschland und den USA, darunter zahlreiche Führungskräfte aus großen Organisationen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen beiden Ländern und vor allem eines: enormes ungenutztes Potenzial für mehr Organizational Performance.

Wenn wir allseits beklagen, dass wir in Sachen Transformation in Deutschland nur schwer vom Fleck kommen, liegt das sicher auch an diesem Studienbefund: Deutsche Unternehmen sind vergleichsweise unbeweglich aufgestellt. Zudem nutzen sie die Möglichkeiten, dies auf Basis ihrer vorhandenen Daten und dem Einsatz entsprechender Visualisierungs- und Analyse-Tools zu ändern, nur ungenügend aus.
Joachim Rotzinger, CEO / /Ingentis

Deutsche Unternehmen lassen organisationales Potenzial liegen

Erstmals wird im direkten Vergleich zwischen Deutschland und den USA messbar, wie stark Unternehmen ihre organisationale Leistungsfähigkeit tatsächlich ausschöpfen.

Das Ergebnis: US-Unternehmen erreichen im Organizational Performance Score einen Wert von 40 Punkten – deutsche Unternehmen lediglich 21 Punkte. Hinter diesen Werten steckt ein deutlicher Unterschied in der organisationalen Leistungsfähigkeit: Während US-Unternehmen ihr Potenzial laut Studie bereits zu rund 70 % ausschöpfen, erreichen deutsche Unternehmen nur etwa 60 %.

Die Gründe dafür liegen unter anderem in geringerer Anpassungsfähigkeit, schwächerer Reorganisationsfähigkeit und einer deutlich weniger konsequenten Nutzung von Daten für organisatorische Entscheidungen.

Organisation beeinflusst Performance

Erkenntnisse auf einen Blick

Effektives Organisieren verschafft Vorsprung

Unternehmen mit hoher organisationaler Leistungsfähigkeit sind innovativer, produktiver und erfolgreicher. Getrieben wird diese Performanz vor allem durch Anpassungsfähigkeit, Zielklarheit und Exploration in dem, wie sich Unternehmen aufstellen – Effizienz spielt eine unterstützende Rolle. Was die Theorie besagt, lässt sich durch unsere Erhebung im Ländervergleich statistisch robust belegen.

Deutschland schöpft sein Potenzial schlecht aus

Doch viel Potenzial bleibt nach Einschätzung der Befragten ungenutzt: Während US-Unternehmen ihr Leistungspotenzial zu rund 70% ausschöpfen, liegt Deutschland nur bei etwa 60%. Dahinter verbirgt sich auch ein Managementproblem. Während deutsche Unternehmen in einer Logik der Absicherung, Planung und Dokumentation agieren, haben sich US-Unternehmen stärker einer Logik der Gestaltung, Steuerung und Veränderung verschrieben.

Reorganisiert wird häufig, aber wenig erfolgreich

Drei von vier Befragten berichten von Reorganisationen in den vergangenen fünf Jahren. Jede zweite Person hält weiteren Umbau für nötig, um künftige Ziele zu erreichen. Doch Deutschland tut sich schwer: Nur knapp 17%
der Befragten geben an, die Reorganisation sei erfolgreich gewesen. Und 48% erlebten sie als zäh und aufreibend. In den USA fallen beide Aspekte mit Abstand positiver aus.

Fehlender Durchblick verbaut Entwicklungschancen

Vier von zehn Befragten sagen, dass Mitarbeiterpotenziale nicht ausreichend gehoben werden. In Deutschland hat zudem nur etwa jede dritte Person Klarheit darüber, wer wofür verantwortlich ist. Ein Grund liegt in der Datennutzung: jede dritte Person empfindet aktuell den Umgang mit Daten als zu aufwendig, ihr Wert für quantitative und qualitative Personalplanung wird verkannt. Visualisierungen schätzen und nutzen US-Befragte intensiver als die Befragten in Deutschland.

Für wen ist der Report besonders relevant?

  • CHROs und HR-Leitungen, die Organizational Performance aktiv gestalten wollen
  • Geschäftsführung und Top-Management, die Organisation als strategischen Hebel nutzen möchten
  • Leiter:innen Organisationsentwicklung und Transformation, die Strukturen wirksam weiterentwickeln
  • HR Business Partner und Workforce Planner, die datenbasierte Entscheidungen vorantreiben

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