Die Berechnung folgt einer einfachen Formel:
Time-to-Fill = Datum der Vertragsunterschrift − Datum der Freigabe der Stellenausschreibung
In der Praxis wird dieser Wert meist in Kalendertagen angegeben und über einen bestimmten Zeitraum (z. B. ein Quartal oder Geschäftsjahr) gemittelt, um die durchschnittliche Time-to-Fill für unterschiedliche Positionen, Abteilungen oder Standorte zu ermitteln.
Für eine aussagekräftige Auswertung empfiehlt es sich, die Kennzahl nicht nur unternehmensweit, sondern granular auszuwerten – etwa getrennt nach:
- Abteilung oder Funktion (z. B. IT, Vertrieb, Produktion)
- Hierarchieebene (Einstiegsposition, Fachkraft, Führungsposition)
- Standort oder Region
- Rekrutierungskanal (aktive Suche, Direktansprache, Initiativbewerbung)
Nur durch diese Differenzierung lassen sich die tatsächlichen Ursachen für eine überdurchschnittlich lange Time-to-Fill identifizieren, statt lediglich einen unternehmensweiten Durchschnittswert zu betrachten, der einzelne Ausreißer verschleiert.